Rezepte für Salate mit Marsala
Marsala ist ein Süßwein, der seinen Namen der sizilianischen Hafenstadt Marsala verdankt, von wo er ursprünglich (hauptsächlich nach England) verschifft wurde.
Seit 1969 erhalten hat Marsala den Status einer DOC. Die Anbauzone umfasst beinahe die gesamte Provinz Trapani. Für weißen Marsala sind die Rebsorten Catarratto Bianco comune, Catarratto Bianco lucido, Damaschino, Grillo und Inzolia erlaubt. Die sehr viel selteneren roten Marsalas dürfen ausschliesslich aus Nerello Mascalese, Nero d'Avola oder Perricone hergestellt werden.
Damit der Marsala den langen Transport per Schiff gut überstehen konnte, wurde er mit reinem Alkohol versetzt (aufgespritet), um ihn zu konservieren. Der Engländer John Woodhouse hatte sich ausführlich mit den Produktionsverfahren von Portwein und Sherry befasst und verschiffte 1773 die ersten derart aufgespriteten Weine von Marsala.
Gute Qualitäten des Marsala sind heute nicht aufgespritet (durch Zugabe von reinem Alkohol in der Gärung gestoppt), sondern erreichen ihre Reife und Ihren hohen Alkoholgehalt auf natürlichem Wege. Hierfür werden die Erträge auf ca. 25 hl/ha reduziert, um den notwendigen Alkoholgehalte erreichen zu können. Im normalen Anbau (für einfachen, aufgespriteten Marsala) sind dagegen Erträge von 70 hl/ha erlaubt.
Marsala wird bei Salaten insbesondere für Dressings, z.B. bei Obstsalaten eingesetzt.
Fruchtsalat mit Weinschaum (Zabaione)