Pfefferminze
Ursprung der Pfefferminze
Die Pfefferminze ist eine mehrjährige krautige Pflanze mit Wuchshöhen von 50–100 cm. Die Blätter der Pfefferminze riechen stark eigentümlich, flüchtig balsamisch und schmecken angenehm würzig, im Mund anfangs erwärmend, dann auffallend kühlend.
Neben der Pfefferminze gibt es zahlreiche wildwachsende Minzen-Arten in Europa, z.B. Ackerminze, Bachminze, Frauenminze und Krause Minzen. Pfefferminze wird aber nur als Kulturpflanze angebaut und soll gegen Ende des 17. Jahrhunderts erstmals in England als Kulturform von Bachminze und Waldminze aufgetaucht sein. Pfefferminze wächst heute auch in Indien, China, Japan, sowie in Nordamerika und Südamerika.
Verwendung der Pefferminze
Die Blätter der Pfefferminze enthalten ätherisches Pfefferminzöl und werden gern als Tee oder Gewürz verwendet. Wichtigster Aromastoff ist das Menthol. Da sich Menthol in den Blättern vor allem bei starker Sonneneinstrahlung bildet, wird Pfefferminze für die industrielle Verwendung im Sommer kurz vor oder während der frühen Blütezeit (Mitte August) geerntet.
Pfefferminze wird roh oder mitgekocht für Fleischgerichte, Fisch, Soßen, Suppen und Salate (hier insbesondere Obstsalate) verwendet. Tomatencocktails, Obstsalate und Gemüsesalate, gedünstetes Gemüse, Quark und Farce gewinnen durch Minze. Die Pfefferminzsoße zum Hammelbraten gilt als ein Nationalgericht der Briten.