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Berberitze

Berberitze

Die Früchte der Berberitze (botanischer Name berberis vulgaris - Gewöhnliche Berberitze) wird im deutschsprachigen Raum auch Sauerdorn oder Essigbeere genannt.

Die Berberitze, ein sommergrüner, mit Blattdornen bewehrter Strauch, erreicht eine Wuchshöhe von 1 bis zu 3 Metern und ist in Asien und Europa verbreitet. In Europa kommt die Berberitze mit Ausnahme Skandinaviens und der britischen Inseln überall natürlich vor. Da Berberitze als Zwischenwirt des Getreide-Schwarzrostpilzes fungiert, wurde sie in Europa stellenweise nahezu ausgerottet.

Berberitze als Heilpflanze

Die Berberitze ist eine Heil- und Giftpflanze mit den Hauptwirkstoffen sind Berberin und Berbamin, die in allen Pflanzenteilen, bis auf ihre Früchte und Samen enthalten sind. In der Naturmedizin wird z.B. Berberitzenwurzel unter anderem bei Leberfunktionsstörungen, Gallenleiden, Gelbsucht und Verdauungsstörungen angewendet.

Berberitze in der Küche

Die Berberitze trägt von August bis Oktober bis zu 1 cm lange, rote Beeren. Diese roten Früchte der Berberitze sind weitgehend frei von Berberin und Berbamin und daher essbar. Sie sind sehr vitaminreich und schmecken säuerlich und angenehm herb.

Traditionell werden sie in Europa zur Zubereitung von Konfitüren verwendet.

Berberitzen-Samen werden gerne für bestimmte persischen Rezepte verwendet. Die Beeren (samen) der Berberitze werden in orientalischen Ländern, vor allem im in der persischen (iranischen) Küche zum Kochen verwendet. Man nutzt dort ihren sauerlich-herben Geschmack zum Würzen von Reis (z. B. Sereschk Polo), aber auch für Gerichte aus Fisch und Fleisch.

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